Walbeck wird wieder zum Schmugglerdorf

Markierte einst die Landesgrenze: Der Walbecker Grenzstein von 1818
Schmuggeln wie zu Großvaters Zeiten – zumindest an einem Tag kehrt das Spargeldorf an der niederländischen Grenze in die wilde, aufregende aber auch gesetzlose Schmugglerzeit zurück. Am Samstag, 18. Juni, erfolgt um 16 Uhr der Zeitsprung. Das Dorf und seine Gäste befinden sich in der Zeit um 1920. Die Zeit, in der die Schmuggler ihr Unwesen trieben. Auf dem Markt und in allen Gassen präsentiert sich das Leben der alten Zeit. Alle Passanten und sogar die Bedienungen in der Gastronomie scheinen der alten Schmugglerzeit entsprungen.

Engagiert zeigen sich die Mitglieder der Walbecker Vereine, die eine Schmugglerschänke am Markt und auf dem Schulhof der Grundschule einrichten. In den Straßen, Gassen und auf den Plätzen sind Schmuggler zu Fuß und auf historischen Fahrrädern unterwegs. Gänse- und Ziegenhirten bevölkern das Dorf und die Waschfrauen gehen ihrer Tätigkeit auf dem Marktplatz nach. Mit Pferdefuhrwerken werden die Schänken beliefert und für Ordnung sorgen die Dorfpolizisten aus alter Zeit.

Dazu wartet eine Fülle von unterhaltsamen Aktionen auf die Besucher des Spargeldorfes. Musikvereine, Chöre, Straßenkünstler, Nachtwächter, Bauern, Händler und auch die Feuerwehr sind mit dabei, wenn die Schmugglerlegende „Att“ in den Mittelpunkt des Spektakels rückt. Die Verwandlung eines Ortes in enger Anlehnung an den Roman „Grenzvolk“ von Jakob Schopmans.

Infos gibt’s auch im Netz: www.spargelprinzessin.de.

Ein Beitrag

  1. Ingo Kerp

    Hallo Franz, da habt Ihr eine tolle Idee! Ich hoffe, das es davon nachher ein paar Bilder zu sehen gibt die ich mir anschauen kann.
    Jedenfalls wünsche ich Euch allen viel Vergnügen in Walbeck.
    Der ehemalige Walbecker, Ingo

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